Text Dr Stuendel FW 627

auf und binde ab. Ja, du wandelst dich, SohnEheMann, und du wen­­delst dich, ich fühl es an dir, für eine TochterFrau wieder von den Hügeln. Vollillu­sion. Und sie kommt. Schwimmend in meinem Hin­tern­Lächzten. Tü­belnehmen mei­nen Schwangs. Nur ein wisch flott flink schläu schäu schnell Sprint von ’nem irrgendwo Dingän, grill­hüp­fend. Saschenpudel biersinnt sich auf sich. Dein Altselbst tut mir leid, ich war daran ge­wohnt. Nun iß ne Jüngere dar. Ver­such zu bleibinn! Seid glucklich, ihr Lieben! Mag ich auch phallsch lie­gen! Denn wie wird für dich so süß sein, wie sie für mich ist, als ich aus meiner Mutter herauskam. Mein großes blaues SchlafZimmer, die Luft so ruhick, kaum bier­wöllkt. In Frieden und Stille. Ich hätte dort oben für immer nur bleiben können. Etwas fehlt uns. Zuerst fühlen wir. Dann phallin wir. Und laß sie jetzt regengieren, wenn sie möchte. Weich oder hart wie sie’s mag. Jeden­falz, laß sie regengie­ren, denn meine Zeigt ist gekommen. Ich tat mein Bestes, wenn man mich ließ. Dachte immer, wenn ich gehe, geht alles. Ein­hundert Sor­gen, ein zehntel Mühe und ist da einer, der mich ver­steht? Einer in tausend Jahren Nächte? Mein ganzes Leben habe ich unter ihnen ge­lebt, aber nun werden sie meiner los und ledig. Und ich löse mich von ihren klei­nen warmen Tricks. Und löse mich von ihren gemeinen KoseDrehungen. Und all ihre gürligen Güsse aus ih­ren kleinen See­len. Und die ganzen faulen Lächer ihren ganzen bronzinnen Körper hinab. Wie klein ist das alles. Und ich mir im­mehr was eingebuildet. Und weitergeträllert die ganze Zeit. Ich dachte, du wärst ganz Glitzer mit der edelsten Kutsche. Du bist nur ein Kührbiß. Ich dachte, du wärst der größte von allen, in Schuld und in Ruhm. Aber du bist nur ein Schwächling. Heim! Meine Leute waren nicht von der von ihrer Sotte da draußen, darunter, so weit ich kann. Für alles Bieße, Böße und Blutdicke solle sie sich schämen, die SeHexen. Nein! Nicht all unsere wilden Tänze in all ihrem wilden Getöse. Ich kann mich selbst unter ihnen nicht mehr gesehen lassen, Allaluftig­ste Plura­bellte. Wie hübsch sie war, die wilde Amazia, wenn sie meine ande­re Brust erfassen würde! Und was ist es wehrt, hochmütige Niluna, daß sie mir am eigensten Haar reiszt! Für dies sind sie, die Störr­mi­schen. Ho häng! Häng ho! Und das Geschmetter unserer Schrei bis wir uns frei springen. Brie­senfliegen, sagen sie, hörten niemals dei­nen Namen! Aber die löh­se sie, die hier sind und alle löse ich. Lein­sam in meiner Heimsam­keit. Für all ihre Fehler. Ich scheide aus. Oh, bitteres Ende! Ich scheide aus, ehe sie auf sind. Sie werden mich niemals sehen. Noch kennen. Noch mich missen. Und es ist alt und alt ist es trau­rig und alt ist es

2002 © Dieter H. Stündel, Siegen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*